
AEW Seewasser versorgt Spital Männedorf mit Wärme
AEW übernimmt die erneuerbare Wärme- und Kälteversorgung des Spitals Männedorf und investiert dafür einen mittleren einstelligen Millionenbetrag.
AEW ersetzt fossile Energiezentrale des Spitals
Die AEW Energie hat im offenen Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für das Wärme- und Kältecontracting des Spitals Männedorf erhalten. Das Unternehmen ersetzt die bestehenden fossilen Produktionsanlagen durch eine neue Energiezentrale mit leistungsfähigen Wärmepumpen. Als erneuerbare Energiequelle wird künftig Seewasser genutzt.
Die neue Anlage soll einen Leistungsbedarf von rund 1'000 Kilowatt Wärme und 800 Kilowatt Kälte abdecken. Wärme und Kälte werden zu 100 Prozent erneuerbar erzeugt. Gleichzeitig wird eine vollständige Redundanz für die Energieversorgung des Spitalbetriebs sichergestellt.
Das jährliche Absatzvolumen beträgt rund 2.2 Gigawattstunden Wärme und 0.4 Gigawattstunden Kälte. Die bestehende Seewasserversorgung wird für das Projekt bauseitig erweitert. Mit den Bauarbeiten will die AEW voraussichtlich im ersten Halbjahr 2028 beginnen.
Neue Energiezentrale des Spitals Männedorf
- Rund 1'000 Kilowatt Wärmeleistung
- Rund 800 Kilowatt Kälteleistung
- 2.2 Gigawattstunden Wärmeabsatz pro Jahr
- 0.4 Gigawattstunden Kälteabsatz pro Jahr
- 100 Prozent erneuerbare Wärme- und Kälteerzeugung
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AEW investiert Millionenbetrag in Seewasserlösung
Die AEW investiert einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in die neue Wärme- und Kälteversorgung. Mit dem Contracting übernimmt das Unternehmen die Realisierung der erneuerbaren Energieversorgung für das Spital Männedorf. Die Wärmepumpen nutzen das Wasser des Zürichsees als Energiequelle.
«Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist ein zentraler Hebel für eine nachhaltige Energiezukunft. Mit dem Wärme- und Kältecontracting für das Spital Männedorf können wir unsere langjährige Erfahrung in der Planung, Realisierung und im Betrieb erneuerbarer Energielösungen gezielt einbringen»
AEW realisiert und betreibt seit Anfang der 1990er-Jahre Wärmeverbunde und Contracting-Anlagen. Heute umfasst das Portfolio 79 Anlagen im Kanton Aargau und den angrenzenden Regionen. Ihre Produktionskapazität beträgt nach Unternehmensangaben mehr als 240 Gigawattstunden pro Jahr und versorgt über 17'000 Haushalte.
Nach Angaben der AEW werden mit diesen Anlagen jährlich rund 57'500 Tonnen CO₂ eingespart. Das Projekt in Männedorf erweitert das Wärme- und Kältegeschäft des Unternehmens ausserhalb seines Aargauer Kerngebiets. Die erneuerbare Versorgung soll zugleich die Versorgungssicherheit des Spitalbetriebs gewährleisten.



