
Eniwa baut erste Holz-Trafostation im Aargau
Eniwa setzt beim Netzausbau auf Holz: Im Wöschnauring Nord entsteht die erste Trafostation dieser Bauweise im Kanton Aargau.
Was bei Transformatorenstationen meist aus Beton besteht, wird im Wöschnauring Nord in Holz ausgeführt. Eniwa verbindet damit den Ausbau der Stromnetzinfrastruktur mit neuen Ansätzen beim nachhaltigen Bauen. Nach heutigem Stand handelt es sich um die erste Trafostation in Holzbauweise im Kanton Aargau.
Eniwa setzt beim Netzausbau auf Brettsperrholz
Die Stationshülle besteht aus Brettsperrholz aus Fichtenholz. Der während des Baumwachstums gebundene Kohlenstoff bleibt während der Nutzungsdauer im Bauteil gespeichert. Vergleichsrechnungen von Eniwa zeigen, dass Holz-Hybridstationen in der Herstellungsphase weniger Treibhausgasemissionen verursachen als konventionelle Betonstationen.
Auch die Kreislaufwirtschaft wird bereits bei der Planung berücksichtigt. Die Bauteile sind so konzipiert, dass sie am Ende der Nutzungsdauer getrennt und möglichst wiederverwendet werden können. Das geringere Gewicht der Holzkonstruktion erleichtert zudem Transport und Montage, während Anpassungen und Reparaturen flexibler ausgeführt werden können.
Die Holz-Trafostation von Eniwa
- Nach heutigem Stand erste Trafostation in Holzbauweise im Kanton Aargau
- Ausgelegt für maximal zwei Transformatoren mit je 1'250 kVA
- Zum Start wird ein Transformator mit 630 kVA installiert
- Stationshülle aus Brettsperrholz aus Fichtenholz
- Transformator mit Isoliermedium auf Sojabasis
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