Adolf Goetzberger-Preis für Innovationen in Photovoltaik, Solarenergie, Energiespeicherung und Netzintegration. zvg
Der mit 25'000 Euro dotierte Adolf Goetzberger-Preis zeichnet Innovationen für Solarenergie, Energiespeicherung und intelligente Energiesysteme aus. © Matthias Merz
Messen & Kongresse 21. Oktober 2026 · 2 Min Lesezeit

Adolf Goetzberger-Preis Bewerbungsphase startet

Der Adolf Goetzberger-Preis sucht neue Energiewende-Innovationen. Die mit 25'000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Juni in München verliehen.

Die Adolf Goetzberger-Stiftung hat die Bewerbungsphase für die dritte Vergabe des Adolf Goetzberger-Preises eröffnet. Ausgezeichnet werden persönlich erbrachte Beiträge zu zukunftsweisenden Konzepten, Prototypen oder Prozessen, die technologische Exzellenz mit praktischem Nutzen und gesellschaftlicher Relevanz verbinden.

Das Spektrum reicht von Photovoltaik und thermischer Nutzung von Sonnenenergie über Energiespeicherung bis zur intelligenten Netzintegration und Effizienzsteigerung. Auch systemisch verknüpfte Lösungen können eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass die Innovationen konkrete technische und wirtschaftliche Herausforderungen adressieren und zur nachhaltigen Transformation des Energiesystems beitragen.

Adolf Goetzberger-Preis auf einen Blick

  • Preisgeld: 25'000 Euro
  • Bewerbungsschluss: 31. Januar 2027
  • Preisverleihung: 8. Juni 2027 in München
  • Veranstaltungsort: The smarter E Forum

Preisverleihung wechselt zu The smarter E Europe

Die kommende Preisverleihung findet erstmals im Rahmen von The smarter E Europe in München statt. Bisher wurde die Auszeichnung im Kloster Banz vergeben. Der Preis wird am 8. Juni 2027, dem zweiten Messetag, auf dem The smarter E Forum überreicht.

Damit erhält der Adolf Goetzberger-Preis eine grössere internationale Plattform innerhalb der Energiewirtschaft. Die Veranstalter wollen damit auch den Austausch zwischen technologischer Entwicklung, praktischer Anwendung und internationalen Akteuren stärken.

«Innovationen für die Energiewende entfalten ihre volle Kraft dort, wo Technologie, Praxis und internationaler Austausch aufeinandertreffen»
Thomas Nordmann Vorsitzender des Kuratoriums, Adolf Goetzberger-Stiftung

Jury bewertet technische Reife und Umsetzungspotenzial

Für den Preis können Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Solarenergienutzung eingereicht werden. Neben klassischen technologischen Entwicklungen berücksichtigt die Jury insbesondere sektorübergreifende Ansätze. Dazu gehören digitale Steuerungsverfahren, Speicherlösungen einschliesslich Power-to-X sowie die Integration von Wärmepumpen.

Bewertet werden der Innovationsgrad, die technische Reife und das Umsetzungspotenzial. Ebenfalls berücksichtigt die interdisziplinäre Jury den konkreten Nutzen für Umwelt, Versorgungssicherheit und Gesellschaft.

Der Preis richtet sich vorrangig an Bewerberinnen und Bewerber aus Europa, steht aber auch internationalen Einreichungen offen. Das Preisgeld wird durch freiwillige Beiträge aus der Solarwirtschaft und von Weggefährten Adolf Goetzbergers finanziert.

Frühere Preise gingen an Schmidt und Leibfried

Bei der ersten Vergabe im Jahr 2025 wurde Heribert Schmidt für die Entwicklung der HERIC®-Wechselrichter-Topologie ausgezeichnet. 2026 erhielt Ulrich Leibfried den Preis für den SOLINK-PVT-Wärmepumpenkollektor.

Mit der dritten Ausschreibung setzt die Adolf Goetzberger-Stiftung die Auszeichnung von praxisorientierten und systemisch angelegten Innovationen fort. Bewerbungen für die kommende Vergabe sind bis zum 31. Januar 2027 möglich.

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