
Windparks in Uri Gütsch und Riental liefern mehr Strom
Die Windparks auf dem Gütsch und im oberen Riental sind eingeweiht. Ihre gemeinsame Jahresproduktion steigt von rund 6 auf rund 20 Gigawattstunden.
Das EW Ursern und die Windpark Uri haben ihre Windenergieprojekte in Andermatt und Göschenen abgeschlossen. Die vier neuen beziehungsweise ersetzten Anlagen stehen auf über 2'300 Metern über Meer. Die beiden Projekte wurden rund zwei Jahre nach dem gemeinsamen Spatenstich eingeweiht.
EW Ursern verdoppelt die Windstromproduktion auf dem Gütsch
Auf dem Gütsch hat das EW Ursern eine zusätzliche Windenergieanlage errichtet und eine bestehende durch ein leistungsstärkeres Modell ersetzt. Beide Anlagen leisten je 2.3 Megawatt. Der Ausbau soll rund 7 Gigawattstunden zusätzlichen Strom pro Jahr erzeugen.
Je nach Windaufkommen erwartet das EW Ursern für seinen Windpark künftig 11 bis 12 Gigawattstunden jährlich. Das entspricht mehr als einer Verdopplung der bisherigen Produktion am Standort. Das Unternehmen erzeugt auf dem Gütsch seit 2004 Windstrom.
Weitere Beiträge zum Thema
Windpark Uri ergänzt die Stromversorgung im Winter
Im oberen Riental in Göschenen hat die Windpark Uri zwei Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4.6 Megawatt gebaut. Sie sollen jährlich rund 8.5 Gigawattstunden Strom produzieren. An der Projektgesellschaft sind energieUri, die Korporation Uri und Andermatt Swiss Alps beteiligt.
Nach Angaben von energieUri fallen rund 60 Prozent der Windenergieproduktion in die kalte Jahreszeit. Die Anlagen ergänzen damit die erneuerbare Stromversorgung im Winter. Für die Umsetzung beider Projekte wurden zahlreiche Aufträge an Urner Unternehmen vergeben.
«Windenergie ergänzt unser Energieportfolio optimal. Gerade in den Wintermonaten leisten die Windenergieanlagen einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Stromversorgung, da rund 60 Prozent der Windenergieproduktion in die kalte Jahreszeit fallen – genau dann, wenn erneuerbarer Strom besonders gefragt ist.»



