TBGN
Erhöhen Gaspreise um 1.50 Rappen je Kilowattstunde
Die Technischen Betriebe Glarus Nord erhöhen die Gaspreise per 1. Oktober um 1.50 Rp./kWh. Der gestaffelte Einkauf federt höhere Beschaffungskosten ab.
Die Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN) erhöhen die Gaspreise per 1. Oktober 2026 in jeder Tarifgruppe um 1.50 Rappen pro Kilowattstunde. Als Grund nennt der Versorger die weiterhin hohen Beschaffungskosten an den europäischen Gasmärkten. Dank der vorausschauenden, gestaffelten Beschaffung werden die gestiegenen Marktpreise nach Angaben der TBGN nicht im vollen Ausmass an die Kundinnen und Kunden weitergegeben.
Höhere Erdgaspreise verteuern die Beschaffung der TBGN
Die Kosten für die Erdgasbeschaffung sind laut TBGN seit März 2026 stark gestiegen. Eine nachhaltige Beruhigung der Marktsituation sei derzeit nicht absehbar. Der Versorger verweist auf die unsichere Lage im Nahen Osten sowie auf beschädigte und teilweise weiterhin nicht verfügbare Energieinfrastrukturen.
Zusätzlichen Druck auf den Gasmarkt erzeugt nach Angaben der TBGN die Situation der europäischen Gasspeicher. Deren Füllstände liegen im unteren langjährigen Durchschnitt. Die Beschaffung zur Befüllung erhöht die Nachfrage und damit die Beschaffungspreise.
TBGN federn den Preisanstieg durch gestaffelten Einkauf ab
Die TBGN kaufen Gas gestaffelt ein und arbeiten bei der Beschaffung mit Partnern zusammen. Die Strategie ist auf bestmögliche Preisstabilität und Versorgungssicherheit ausgerichtet. Trotz der dämpfenden Wirkung des gestaffelten Einkaufs bezeichnet der Versorger die Gaspreisanpassung per 1. Oktober als unumgänglich.