Stromnetz, Photovoltaik, Smart Meter, Elektroauto und Energieverbrauch als Symbole für die neuen Stromtarife 2027 in der Schweiz
Die Stromtarife 2027 zeigen neben unterschiedlichen Preisentwicklungen einen deutlichen Umbau der Tarifmodelle. Saisonale Preise, Leistungstarife, dynamische Netztarife und neue Vergütungsmodelle für Solarstrom gewinnen an Bedeutung. zvg
Tarife & Abgaben 1. September 2026 · 10 Min Lesezeit

Stromtarife 2027 Preise, neue Tarifmodelle und Bilanz der Schweizer Grundversorgung

Die Schweizer Grundversorger mussten ihre Stromtarife für 2027 bis Ende August veröffentlichen. Die Ergebnisse zeigen kein einheitliches Bild: Bei vielen Versorgern sinken die Preise, andere bleiben weitgehend stabil und in einzelnen Netzgebieten steigen die Kosten deutlich. Gleichzeitig verändern saisonale Preise, Leistungstarife, neue Zeitfenster und dynamische Modelle die Tariflandschaft.

Tiefere Beschaffungskosten sind 2027 zwar ein wichtiger Entlastungsfaktor, führen aber nicht automatisch zu tieferen Stromrechnungen. Steigende Netzkosten, Messkosten, Deckungsdifferenzen und Kapitalkosten wirken teilweise in die Gegenrichtung. Besonders deutlich zeigt sich dies bei Fällanden, rhiienergie und AEW.

Ausgewählte Ergebnisse der Tarifrunde 2027

VersorgerEntwicklungEinordnung
Fällanden +9.9 bis +13.6 Prozent Beschaffung sinkt von 10.98 auf 9.79 Rp./kWh. Frühere Unterdeckungen, insbesondere im Netz, führen trotzdem zu deutlich höheren Endkundentarifen.
rhiienergie rund +13 Prozent H4 rund CHF 150 mehr. Energie wird rund 3 Prozent günstiger, gleichzeitig steigen Netz und Messung deutlich.
AEW rund +7 Prozent H4 rund CHF 88 mehr. Höhere Netzkosten überkompensieren die günstigere Energiebeschaffung.
Energie Service Biel +4.8 Prozent Rund CHF 64 mehr für einen durchschnittlichen Haushalt. Energie und Netznutzung steigen. Solarstrom wird neu zum stündlichen Börsenpreis vergütet.
NetZulg rund +4 Prozent Trotz leicht tieferer Beschaffungs- und Netzkosten steigen die Tarife unter anderem durch Minderabsatz und Deckungsdifferenzen.
Wohlenschwil +3.6 Prozent Musterhaushalt rund CHF 69 mehr. Der Energiepreis steigt deutlich, während die Netznutzung günstiger wird.
Rüti ZH +2.1 Prozent H4 rund CHF 2.60 pro Monat mehr. Energie +5.9 Prozent, Netznutzung –2.3 Prozent. Die Direktmessung wird ebenfalls teurer.
Tägerwilen +1.6 Prozent Gesamttarif 25.83 → 26.25 Rp./kWh. Zusätzlich steigt die Grundgebühr um CHF 2.50 pro Monat.
SAK +1.3 Prozent Rund CHF 17 mehr für einen Vierpersonenhaushalt. Die Energie wird günstiger, die Netzkosten steigen.
IWB Basel rund +0.5 Prozent H4 CHF 1’496 → CHF 1’504 exkl. MWST. IWB bezeichnet die Entwicklung als stabil und verzichtet auf rund CHF 2.9 Mio. Deckungsdifferenzen.
SH POWER praktisch stabil H4 rund CHF 2 weniger. Neu gilt im Sommer werktags von 12.30 bis 17.00 Uhr ein zusätzliches Niedertariffenster.
EKZ stabil Ein 3-Personen-Haushalt bezahlt weiterhin knapp CHF 700. Der dynamische Wahltarif wird weiterentwickelt.
Localnet praktisch stabil Günstigere Energie wird durch höhere Kosten für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes weitgehend kompensiert.
OIKEN rund –1 Prozent H4 rund CHF 14 weniger. Beim Tarif «Initial» beträgt der verbrauchsabhängige Preis 21.69 Rp./kWh zuzüglich Abonnement und Messung.
Repower –1.4 Prozent H4 CHF 1’469 → CHF 1’449. Neu gelten Sommer-/Winterpreise, zusätzlich startet der variable Tarif «Optima».
Primeo Energie rund –2 Prozent H4 rund CHF 30 weniger. Gleichzeitig werden die Tarifgebiete von Primeo und der Aare Versorgungs AG vereinheitlicht.
EWO –2.1 Prozent H4 rund CHF 25 weniger. Die Netznutzung sinkt durchschnittlich um 4.54 Prozent.
CKW rund –2.5 Prozent 25.25 → 24.67 Rp./kWh. Netznutzung stabil, Messung leicht höher. Zusätzlich wird ein dynamischer Netztarif angeboten.
SIG Genève rund –2 Prozent Haushalte und kleinere Unternehmen profitieren insbesondere von günstigeren Beschaffungskosten.
EWS Schwyz –3 Prozent Rund CHF 37 weniger für einen typischen Vierpersonenhaushalt. Energie und Netznutzung sinken.
ibw Wohlen –3.1 Prozent H4 rund CHF 40 weniger. Auch beim Gas wird derzeit eine Reduktion von rund 3 Prozent erwartet.
Evolon –3.4 Prozent H4 rund CHF 52 weniger. Energie und Netz sinken leicht, der Messtarif reduziert sich um CHF 12 pro Jahr.
Steinach H4 –3.4 Prozent C3 –6.2 Prozent. Neu gelten saisonale Preise und vereinfachte Kundengruppen S, M und L.
ebs Energie –3.8 Prozent H4 rund CHF 52.95 weniger. Energie, Netz und Abgaben wirken insgesamt entlastend.
energieUri rund –4 Prozent H4 rund CHF 45 weniger. Die Strompreise sinken damit zum dritten Mal in Folge.
Altstätten –4.1 Prozent H4 rund CHF 62 weniger. Die Beschaffung wird rund 11 Prozent günstiger, das eigene Verteilnetz dagegen teurer.
Groupe E –4.5 Prozent Energie –5.6 Prozent. Netz und Messung steigen leicht. BASIC, PLUS und STAR werden durch «REGIO» ersetzt.
EKS –5.5 Prozent im Durchschnitt Privatkunden –4.3 Prozent. Tiefere Energiepreise und günstigere vorgelagerte Netzdienstleistungen wirken entlastend.
Romande Energie rund –6 Prozent Rund 90 Prozent der Kundschaft bezahlen weniger. Die Energiekomponente reduziert sich durchschnittlich um rund 8 Prozent.
Energie Wasser Bern –6.4 Prozent 33.26 → 31.11 Rp./kWh. Ein H4-Haushalt spart rund CHF 96, obwohl die Netznutzung leicht steigt.
Eniwa –6.9 Prozent H4 rund CHF 90 weniger. Neu wird «Eniwa Naturstrom Schweiz» zum Standardprodukt.
IB-Murten rund –7 Prozent H4 rund CHF 86 weniger. Der Hoch-/Niedertarif wird durch einen Sommer-/Wintertarif ersetzt.
Regio Energie Solothurn –7.54 Prozent H4 rund CHF 97 weniger. Gleichzeitig steigen die Messkosten um 21.90 Prozent.
BKW –7.6 Prozent H4 rund CHF 95 weniger. Der Energietarif sinkt um rund 29 Prozent, Netz und Messung steigen.
Winterthur –8 Prozent H4 rund CHF 108 weniger. Neu gelten Leistungstarif, saisonale Energiepreise und zusätzliche Niedertarifzeiten.
EW Ursern –8.2 Prozent 24.70 → 22.70 Rp./kWh. Hauptgrund sind deutlich tiefere Energiekosten.
StWZ Energie rund –10 Prozent Vierpersonenhaushalt rund CHF 141 weniger. Hauptgrund sind tiefere Beschaffungskosten.
Rickenbach TG bis rund –25 Prozent Haushalte –5.9 bis –6.9 Rp./kWh. Der Hoch-/Niedertarif wird vollständig abgeschafft.

Neue Tarifmodelle 2027

NeuerungBeispieleWas sich verändert
Sommer-/Winterpreise Winterthur, WWZ, Steinach, EWN, Repower, IB-Murten, Weiach, Oberbüren Der Energiepreis hängt stärker von der Jahreszeit ab.
Leistungstarife Winterthur, Villmergen, Oberbüren Neben den kWh wird die maximale Leistungsspitze tarifrelevant.
Dynamische Netztarife BKW, CKW, EKZ, Energie Thun, IBB Netzbelastung und teilweise Solarproduktion beeinflussen den Preis.
Neue Niedertarifzeiten Winterthur, Energie Thun, SH POWER, Horgen Mittag und Nachmittag werden teilweise zu günstigen Verbrauchszeiten.
Einheitstarife Thal, Weiach, Rickenbach, Rüti, Steinhausen, ewl Die klassische Hoch-/Niedertariflogik entfällt teilweise vollständig.
Marktnahe PV-Vergütung Biel, rhiienergie, Romande Energie, Weiach, Rüti Der Zeitpunkt der Einspeisung beeinflusst stärker deren wirtschaftlichen Wert.
LEG-Tarife Murgenthal Netznutzungsreduktionen für lokale Elektrizitätsgemeinschaften werden konkret ausgewiesen.

Energie günstiger – Gesamtpreis nicht zwingend tiefer

Die Tarifrunde zeigt besonders deutlich, dass der Energiepreis allein immer weniger über die tatsächliche Stromrechnung aussagt. Bei rhiienergie wird die Energie beispielsweise rund 3 Prozent günstiger beschafft. Gleichzeitig steigen Netzkosten und Messung so stark, dass der H4-Haushalt rund CHF 150 beziehungsweise etwa 13 Prozent mehr bezahlt. Auch AEW erhöht trotz tieferer Energiebeschaffung um rund 7 Prozent. In Fällanden sinken die Beschaffungskosten sogar von 10.98 auf 9.79 Rp./kWh, während frühere Unterdeckungen zu einer Erhöhung der Endkundentarife um 9.9 bis 13.6 Prozent führen.

Umgekehrt gibt es Versorger, bei denen sinkende Beschaffungskosten tatsächlich deutlich bei der Kundschaft ankommen. Winterthur reduziert beim H4 um rund 8 Prozent, Regio Energie Solothurn um 7.54 Prozent, IB-Murten um rund 7 Prozent und Eniwa um 6.9 Prozent. Besonders stark fällt die publizierte Reduktion in Rickenbach TG aus.

Versorger im Detail

Stadtwerk Winterthur

Stadtwerk Winterthur senkt die Haushaltsstromtarife durchschnittlich um 8 Prozent. Ein H4-Haushalt mit 4’500 kWh spart rund CHF 108 pro Jahr. Gleichzeitig wird die Tarifstruktur deutlich verändert: Der bisherige Grundpreis entfällt und wird durch eine Leistungskomponente von CHF 1.50/kW und Monat auf Basis der höchsten Viertelstunden-Leistungsspitze ersetzt. Neu gelten saisonale Energiepreise und werktags zusätzlich Niedertarif von 13 bis 16 Uhr. Originalpublikation

AEW Energie AG

AEW erhöht die Grundversorgungstarife um rund 7 Prozent. Ein Haushalt mit 4’500 kWh bezahlt rund CHF 88 mehr pro Jahr, ein Gewerbekunde mit 63’000 kWh rund CHF 1’131 beziehungsweise 6.7 Prozent mehr. Die Energiebeschaffung wird zwar günstiger, höhere Netzkosten überkompensieren diesen Effekt.

rhiienergie

rhiienergie beschafft die Energie rund 3 Prozent günstiger. Trotzdem steigt der Gesamtpreis um rund 13 Prozent. Ein H4-Haushalt mit 4’500 kWh bezahlt rund CHF 150 mehr. Hauptgründe sind höhere Netzkosten und der Anstieg des Messtarifs von CHF 3.50 auf CHF 6.20 pro Monat. Originalpublikation

Elektrizitätswerk Fällanden

Die spezifischen Beschaffungskosten sinken von 10.98 auf 9.79 Rp./kWh. Trotzdem steigen die Endkundentarife je nach Kundengruppe um 9.9 bis 13.6 Prozent. Hauptgrund sind frühere Unterdeckungen, insbesondere im Stromnetz, die über die Tarife abgebaut werden. Originalpublikation

Regio Energie Solothurn

Der H4-Gesamtpreis sinkt um 7.54 Prozent beziehungsweise rund CHF 97 pro Jahr. Die Energielieferung wird deutlich günstiger. Gegenläufig entwickeln sich die Messkosten, die um 21.90 Prozent steigen. Originalpublikation

Eniwa

Ein H4-Haushalt mit 4’500 kWh bezahlt rund CHF 90 beziehungsweise 6.9 Prozent weniger. Die Jahreskosten sinken von rund CHF 1’300 auf CHF 1’211. Gleichzeitig wird «Eniwa Naturstrom Schweiz» zum neuen Standardprodukt. Originalpublikation

BKW

Für einen H4-Haushalt sinkt die Stromrechnung um rund CHF 95 beziehungsweise 7.6 Prozent. Der Energietarif reduziert sich um rund 29 Prozent. Netznutzung und Messtarif steigen dagegen. Zusätzlich bietet BKW mit «Sonne scheint» einen dynamischen Netznutzungstarif an.

IB-Murten

Privathaushalte bezahlen durchschnittlich rund 7 Prozent weniger. Eine vierköpfige Familie mit 4’500 kWh spart rund CHF 86 pro Jahr. Gleichzeitig wird der klassische Hoch-/Niedertarif durch einen Sommer-/Wintertarif ersetzt und das neue Standardprodukt «EnergiePur» eingeführt. Originalpublikation

Energie Wasser Bern

Für einen Haushalt mit 4’500 kWh sinkt der Gesamtpreis von 33.26 auf 31.11 Rp./kWh. Dies entspricht einer Reduktion um 6.4 Prozent beziehungsweise rund CHF 96 pro Jahr. Die Netznutzung steigt gleichzeitig leicht. Originalpublikation

Groupe E

Die Stromtarife sinken durchschnittlich um 4.5 Prozent. Die Energiekomponente wird 5.6 Prozent günstiger, während Netz und Messung leicht steigen. Gleichzeitig ersetzt das neue Standardprodukt «REGIO» die bisherigen Produkte BASIC, PLUS und STAR. Originalpublikation

Romande Energie

Für rund 90 Prozent der Kundschaft sinken die Tarife um ungefähr 6 Prozent. Die Energiekomponente reduziert sich im Durchschnitt um rund 8 Prozent. Gleichzeitig wird die Vergütung für eingespeisten Solarstrom stärker zeit- und marktbezogen ausgestaltet. Originalpublikation

Energie Thun

Der Standard-Netztarif bleibt unverändert. Neu gilt zusätzlich von 12.30 bis 17.00 Uhr ein Niedertariffenster. Beim standardisierten H4-Profil resultiert dadurch trotz höherer Energiepreise eine um rund CHF 23.31 tiefere Jahresrechnung. Zusätzlich führt Energie Thun einen freiwilligen dynamischen Netznutzungstarif ein. Originalpublikation

SH POWER

Der Gesamtpreis bleibt für einen H4-Haushalt praktisch unverändert. Interessanter ist die Tarifstruktur: Im Sommerhalbjahr gilt werktags zwischen 12.30 und 17.00 Uhr neu ein zusätzliches Niedertariffenster. Während Energie und nationale Abgaben günstiger werden, steigt die Netznutzung. SH POWER Newsroom

Evolon AG

Für einen H4-Haushalt mit 4’500 kWh sinken die Kosten um rund CHF 52 beziehungsweise 3.4 Prozent auf rund CHF 1’481 exkl. MWST. Energie und Netztarife werden leicht günstiger, der Messtarif sinkt um CHF 12 pro Jahr. Originalpublikation

IWB Basel

IWB bezeichnet die Tarife als auf Vorjahresniveau. Beim H4-Beispiel steigen die Jahreskosten exkl. MWST jedoch von CHF 1’496 auf CHF 1’504 beziehungsweise um rund 0.5 Prozent. IWB verzichtet dabei auf die Anrechnung von rund CHF 2.9 Mio. an Deckungsdifferenzen. IWB Medienmitteilungen

OIKEN

OIKEN senkt die Stromtarife durchschnittlich um rund 1 Prozent. Für einen H4-Haushalt entspricht dies rund CHF 14 weniger pro Jahr. Beim Tarif «Initial» beträgt der verbrauchsabhängige Preis 21.69 Rp./kWh zuzüglich Abonnement und Messung. OIKEN

Gemeindewerke Rüti

Für private Haushalte steigen die Strompreise um rund 2.1 Prozent. Beim H4-Profil erhöht sich die Energiekomponente um 5.9 Prozent, während die Netznutzung um 2.3 Prozent sinkt. Die Direktmessung steigt von CHF 5 auf CHF 6 pro Monat. Gleichzeitig bleibt der Einheitstarif bestehen und die Solarstromvergütung wird stärker an Marktpreise gekoppelt. Gemeinde Rüti

Weitere publizierte Versorger

Weitere Tarifpublikationen liegen unter anderem von St.Galler Stadtwerke, Diessenhofen, IBI Interlaken, Rebstein, Sommeri, Sulgen, Gruyère Energie, SIE, AMB Bellinzona, tb.glarus, EnBAG, Elektra Jegenstorf, Häggenschwil, Steinhausen, Bas-Valais Energie, Belmont-sur-Lausanne, Forces Motrices de l’Avançon, Pully, Rupperswil, Salenstein, Infrastruktur Zürichsee, EW Davos, Würenlingen, Kemmental, Zuzwil, IB Langenthal, Quarten, Bubikon, rwt Regionalwerk Toggenburg, SWL Energie, HEH, Diepoldsau, RTB und Boswil-Bünzen vor. Die jeweiligen H4-Tarife können direkt über energietarife.ch aufgerufen werden.

Fazit: Der Jahresverbrauch allein reicht für den Tarifvergleich immer weniger

Die Stromtarife 2027 bestätigen insgesamt eine häufig günstigere Energiekomponente. Gleichzeitig wird aber sichtbar, wie stark Netz, Messung, Deckungsdifferenzen und Kapitalkosten die Gesamtentwicklung beeinflussen können. Sinkende Börsen- oder Beschaffungspreise sind deshalb kein verlässlicher Indikator für eine sinkende Endkundenrechnung.

Zusätzlich verändert sich die Tariflogik. Bei saisonalen Tarifen wird relevant, ob Strom im Sommer oder Winter bezogen wird. Bei Leistungstarifen spielt die höchste Leistungsspitze eine Rolle. Dynamische Tarife berücksichtigen Netz- oder Marktbedingungen und neue Niedertarifzeiten verschieben günstige Verbrauchsphasen zunehmend in die Mittagsstunden mit hoher Solarproduktion.

Am 8. September 2026 kommuniziert die ElCom die Stromtarife 2027 via Medienmitteilung und Medienkonferenz und stellt die schweizweiten Tarifdaten auf der Strompreiswebseite bereit. Dann lässt sich die bisherige Einzelanalyse erstmals mit dem vollständigen schweizweiten Datensatz vergleichen.

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