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Leitungsbau in Amden. Die SAK hält die Strompreise in der Grundversorgung 2027 insgesamt nahezu stabil. Bild: SAK Leitungsbau in Amden. Die SAK hält die Strompreise in der Grundversorgung 2027 insgesamt nahezu stabil. Bild: SAK zVg Leitungsbau in Amden. Die SAK hält die Strompreise in der Grundversorgung 2027 insgesamt nahezu stabil. Bild: SAK Leitungsbau in Amden. Die SAK hält die Strompreise in der Grundversorgung 2027 insgesamt nahezu stabil. Bild: SAK zVg © SAK
Tarife & Abgaben 31. August 2026 · 2 Min Lesezeit

SAK hält Strompreise nahezu stabil

Die SAK hält die Strompreise nahezu stabil. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt bezahlt 2027 rund 17 Franken oder 1,29 Prozent mehr.

Die Strompreise der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) verändern sich in der Grundversorgung 2027 insgesamt nur leicht. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt steigen die jährlichen Stromkosten um knapp 17 Franken oder 1,29 Prozent.

Der Gesamtpreis setzt sich aus Energie, Netznutzung, Messung und Abgaben zusammen. Während der Energiepreis leicht sinkt, steigen die Kosten für Netznutzung und Messung.

SAK senkt Energiepreis auf 13,79 Rappen

Der Energiepreis für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt sinkt von 13,97 auf 13,79 Rappen pro Kilowattstunde. Dies entspricht einer Reduktion um 1,30 Prozent.

Die langfristigen Beschaffungskosten für das Lieferjahr 2027 liegen tiefer. Gleichzeitig sind die Kosten für kurzfristige Strombeschaffungen gestiegen, weshalb unter dem Strich nur eine moderate Senkung resultiert.

Im Energiepreis berücksichtigt die SAK zudem Nachforderungen aus Deckungsdifferenzen der Vorjahre.

Netznutzung steigt auf 11,28 Rappen

Die Kosten für die Netznutzung erhöhen sich für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt von 10,91 auf 11,28 Rappen pro Kilowattstunde. Der Anstieg beträgt 3,39 Prozent.

Entlastend wirken tiefer geplante Kosten für den Netzbetrieb, die sinkende Verzinsung der Netzanlagen über den WACC sowie insgesamt tiefere Kosten des Übertragungsnetzes. Auch die Kosten für Systemdienstleistungen und Stromreserve sinken 2027.

Dem stehen höhere solidarisierte Kosten sowie leicht steigende Aufwendungen für das vorgelagerte Netz infolge zunehmender Blindenergie gegenüber. Hinzu kommen höhere Verwaltungsaufwendungen und Nachforderungen aus Deckungsdifferenzen der Vorjahre.

Messtarif steigt nach Abschluss des Smart-Meter-Rollouts

Der seit 2026 separat ausgewiesene Messtarif steigt für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt von 5,85 auf 6,54 Franken pro Monat.

Die SAK begründet die Erhöhung mit der Fertigstellung des Smart-Meter-Rollouts im eigenen Versorgungsgebiet. Zusätzlich steigen die Aufwendungen für Systeme und Messdienstleistungen.

Der Messtarif umfasst die Kosten für die Messung und Abrechnung und bleibt damit auch 2027 als separate Komponente des Strompreises ausgewiesen.

SAK-Strompreise 2027 im Überblick

  • Gesamtkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt: plus knapp 17 Franken oder 1,29 Prozent
  • Energiepreis: 13,79 statt 13,97 Rp./kWh, minus 1,30 Prozent
  • Netznutzung: 11,28 statt 10,91 Rp./kWh, plus 3,39 Prozent
  • Messtarif: 6,54 statt 5,85 Franken pro Monat
  • Netzzuschlag: unverändert 2,30 Rp./kWh

Netzzuschlag bleibt bei 2,30 Rappen

Der Netzzuschlag bleibt 2027 unverändert bei 2,30 Rappen pro Kilowattstunde. Daneben gehören Abgaben an Gemeinden und allfällige Beiträge an Energiefonds zu den Abgaben auf der Stromrechnung.

Diese kommunalen Abgaben werden von den jeweiligen politischen Gemeinden festgelegt. Entsprechend können sie innerhalb des Versorgungsgebiets variieren.

Unter Einbezug aller Komponenten bleiben die Stromkosten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt insgesamt nahezu stabil und erhöhen sich um 1,29 Prozent.

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