St.Gallen beschleunigt Ersatz fossiler Heizungen
Mit dem Projekt «100in100» setzt sich die Stadt St.Gallen ein klares Ziel. Innerhalb von 100 Tagen sollen 100 Besitzerinnen und Besitzer von Einfamilienhäusern motiviert werden, ihre fossile Heizung durch eine klimafreundliche Alternative zu ersetzen.
Das Projekt ist Teil des städtischen Energiekonzepts 2050. Es unterstützt die Klimaziele und fokussiert auf den Ersatz von Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen, bei Bedarf kombiniert mit einer Photovoltaikanlage.
Gebäude im Gebiet der Fernwärmeversorgung sind vom Projekt ausgeschlossen. Damit wird eine koordinierte Wärmeplanung berücksichtigt.
Bündelung senkt Kosten für Wärmepumpen
«100in100» nutzt die Vorteile einer koordinierten Umsetzung. Durch die Bündelung mehrerer Installationen können bessere Einkaufspreise erzielt und Abläufe vereinfacht werden.
Teilnehmende profitieren zusätzlich von Fördergeldern aus dem städtischen Energiefonds. Dies reduziert die Investitionskosten und schafft Planungssicherheit.
Die Installation der Anlagen erfolgt soweit möglich durch lokale Unternehmen. Auch sie sind eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen.
42hacks setzt Projektmodell erneut um
Hinter «100in100» steht die gemeinnützige Genossenschaft 42hacks. Das Modell wurde bereits in der Gemeinde Uzwil umgesetzt.
Dort vervierfachte sich die Zahl der ersetzten Heizungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Erfahrungen aus Uzwil bilden die Grundlage für die Umsetzung in St.Gallen.
Der offizielle Start erfolgt am 2. März 2026. Die Installation der neuen Anlagen ist ab Spätsommer 2026 geplant.
Projekt «100in100» in Kürze
- Ziel: 100 Heizungsersätze in 100 Tagen
- Fokus auf Wärmepumpen, optional mit Photovoltaik
- Unterstützung durch städtischen Energiefonds
- Umsetzung durch Genossenschaft 42hacks







