Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung bleibt für das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) der zentrale Auftrag. Damit die Energie zuverlässig zu den rund 28'500 Kundinnen und Kunden gelangt, setzt das Unternehmen auf den laufenden Unterhalt seiner Anlagen und auf gezielte Investitionen in den Netzausbau. Jährlich fliessen 8 bis 10 Millionen Franken in die Modernisierung und Erneuerung der Netzinfrastruktur.
Dazu gehören unter anderem neue Trafostationen, die fachgerechte Wartung von Leitungen und Anlagen sowie der gezielte Ausbau der Erdverkabelung. Das EWO verbindet damit operative Versorgungssicherheit mit einer langfristigen Infrastrukturstrategie für den Kanton Obwalden.
EWO erhöht den Verkabelungsgrad im Stromnetz
Ein Schwerpunkt liegt auf der weiteren Erhöhung des Anteils erdverlegter Kabel. Gerade in dicht bebauten Gebieten und bei Netzerneuerungen soll die Verkabelung konsequent vorangetrieben werden. Im Kanton Obwalden sind bereits heute 74 Prozent der Leitungen als Kabel ausgeführt.
Die unterirdische Leitungsführung vereinfacht den Unterhalt und reduziert das Risiko von Schäden durch Witterung und Umwelteinflüsse. Das erhöht die Stabilität des Stromnetzes und stärkt die Versorgungssicherheit im Alltag. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die geplante Verlegung der Freileitung in Alpnach.
«Das EWO investiert auch in diesem Jahr in nachhaltige Versorgungsprojekte»
Pumpspeicherkraftwerk soll Versorgungsspitzen ausgleichen
Neben dem Ausbau des Verteilnetzes verfolgt das EWO auch ein langfristiges Speicherprojekt. Geplant ist ein Pumpspeicherkraftwerk zwischen Sarnersee und Lungerersee. Mit dem gestarteten Vorprojekt schafft das Unternehmen die Grundlage, um erneuerbare Energie künftig flexibler zu speichern.
Das Projekt soll helfen, Lastspitzen auszugleichen und die Versorgungssicherheit langfristig weiter zu stärken. Damit verbindet das EWO Netzinfrastruktur und Speichertechnologie zu einer strategischen Weiterentwicklung der regionalen Energieversorgung.
«Ein Generationenprojekt, das die Versorgungssicherheit langfristig stärken wird»
Wichtige Kennzahlen des EWO 2025
- 8 bis 10 Millionen Franken Investitionen pro Jahr in den Netzausbau
- 74 Prozent der Leitungen im Kanton Obwalden sind bereits verkabelt
- 109.96 Millionen Franken Umsatz und 9.99 Millionen Franken Gewinn
- 6.45 Millionen Franken Gewinnausschüttung an Kanton und Gemeinden
- 35.36 Millionen Franken regionale Wertschöpfung
EWO bleibt wirtschaftlich stark in der Region verankert
Auch wirtschaftlich schloss das EWO gemeinsam mit der EWO Gebäudetechnik AG das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich ab. Der Umsatz belief sich auf 109.96 Millionen Franken, der Gewinn auf 9.99 Millionen Franken. Kanton Obwalden und Gemeinden erhalten daraus eine Gewinnausschüttung von 6.45 Millionen Franken.
Hinzu kommt eine regionale Wertschöpfung von 35.36 Millionen Franken. Darin enthalten sind Aufträge an Unternehmen im Kanton Obwalden im Umfang von 9.06 Millionen Franken. Zudem bildet das EWO mehr als 30 Lernende in 10 verschiedenen Lehrberufen aus und unterstreicht damit seine regionale Verankerung auch als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb.







