
FUWI Baut Fernwärmenetz im unteren Wiggertal aus
FUWI investiert rund 8.5 Millionen Franken in eine neue Fernwärmeleitung. Der Ausbau zwischen Oftringen und Zofingen beginnt am 5. Oktober 2026.
Die Fernwärme Unteres Wiggertal AG (FUWI) baut eine rund 2.9 Kilometer lange Verbindungsleitung zwischen der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) der erzo in Oftringen und der Energiezentrale Mühlegasse in Zofingen. Das gemeinsame Unternehmen von StWZ Energie und Primeo Energie investiert rund 8.5 Millionen Franken in den Leitungsbau. Die Verbindung schafft die Grundlage für die Erweiterung des Fernwärmeversorgungsgebiets in beiden Gemeinden.
FUWI erstellt die Fernwärmeleitung in vier Bauabschnitten
Die Bauarbeiten beginnen am 5. Oktober 2026 in der Aeschwuhrstrasse in Oftringen. Die Etappe umfasst vier Bauabschnitte und dauert voraussichtlich bis Sommer 2028. Der grösste Teil der Arbeiten wird von Firmen aus der Region ausgeführt.
FUWI stimmt die Planung und die Termine mit anderen Bauvorhaben in der Region ab, darunter das Projekt beim Knoten Lanz in Oftringen. Damit sollen Verkehrsbehinderungen möglichst gering gehalten werden. Die Bevölkerung wird frühzeitig über Baustellentafeln und Anwohnerschreiben über die Bauetappen und Verkehrsmassnahmen informiert.
Weitere Beiträge zum Thema
Fernwärmeausbau verbindet bestehende Wärmeverbünde
Die Arbeiten gehören zur ersten Ausbauphase des Fernwärmenetzes im unteren Wiggertal. Dabei werden bestehende Wärmeverbünde von StWZ in Zofingen und von Primeo Energie in Oftringen in das gemeinsame Netz integriert. Eigentümerinnen und Eigentümer entlang der neuen Leitung können ihre Liegenschaften im Zuge des Leitungsbaus anschliessen.
Gesamtausbau soll bis zu 10’000 Liegenschaften versorgen
In der zweiten Phase soll das Fernwärmenetz ab dem Ersatzneubau der KVA auf zusätzliche Gebiete erweitert werden. Vorgesehen sind Erweiterungen in Richtung Aarburg, Rothrist und Strengelbach sowie in weitere Gebiete von Zofingen und Oftringen. Nach Umsetzung des gesamten Ausbaus kann das Netz bis zu 10’000 Liegenschaften mit Wärme versorgen und soll jährlich rund 30’000 Tonnen CO₂ einsparen. Neue Kundinnen und Kunden sollen ab Herbst 2028 Wärme aus dem erweiterten Netz erhalten.



