Bildlegende (v.l.n.r.): Frank Amend (Axpo), Willy Lussmann (Gemeindepräsident Silenen), Werner Jauch (CEO energieUri), Hermann Epp (Regierungsrat Kanton Uri), Verena Tresch (Gemeindepräsidentin Gurtnellen)
Bildlegende (v.l.n.r.): Frank Amend (Axpo), Willy Lussmann (Gemeindepräsident Silenen), Werner Jauch (CEO energieUri), Hermann Epp (Regierungsrat Kanton Uri), Verena Tresch (Gemeindepräsidentin Gurtnellen)
Speicher 15. September 2025 · 1 Min Lesezeit

Axpo / energieUri Grossbatteriespeicher in Gurtnellen

In Gurtnellen entstehen zwei Batteriespeicher von 50 MW und 8.6 MW. Die Inbetriebnahme ist für die erste Hälfte 2026 geplant.

Bildlegende (v.l.n.r.): Frank Amend (Axpo), Willy Lussmann (Gemeindepräsident Silenen), Werner Jauch (CEO energieUri), Hermann Epp (Regierungsrat Kanton Uri), Verena Tresch (Gemeindepräsidentin Gurtnellen)

Axpo und energieUri realisieren am gleichen Standort im Industriegebiet Platti in Gurtnellen zwei Batteriespeichersysteme (BESS). Die Systeme stammen von Fluence. Axpo setzt einen 50-MW-Speicher mit 100 MWh um, energieUri baut zusätzlich einen 8.6-MW-Speicher für die Urner Bedürfnisse. CKW verantwortet Installation und Netzanschluss gemeinsam mit energieUri. Die Inbetriebnahmen sind für die erste Hälfte 2026 vorgesehen. «Mit diesem Schritt leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Flexibilität in der Energieversorgung und die Versorgungssicherheit in der Schweiz», so Frank Amend, Head Batteries and Hybrid Systems bei Axpo.

Axpo erweitert parallel ihr BESS-Geschäft in Europa mit Projekten in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und Polen. Hybride Lösungen wie die Kombination von Photovoltaik (PV) und Grossbatteriespeichern gewinnen an Bedeutung. Fluence betont den Systemnutzen: «Die beiden Projekte zeigen eindrücklich, wie Grossbatteriespeicher Versorgungssicherheit und Flexibilität im Schweizer Energiesystem stärken können», sagt Markus Meyer, Geschäftsführer der Fluence Energy GmbH.

Im Wasserkraftkanton Uri entsteht damit ein weiteres Innovationsprojekt. «Es braucht solche innovativen Projekte, um die zahlreichen Herausforderungen der zunehmend volatilen und dynamischen Energieproduktion erfolgreich zu meistern», sagt Werner Jauch, CEO von energieUri.

 

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