
Batteriespeicher Butzenloo stärkt das Stromnetz in Sirnach
Die EW Sirnach AG hat den Batteriespeicher Butzenloo in Betrieb genommen. Die Anlage mit einer Leistung von 2.15 MW und einer Speicherkapazität von 4.3 MWh gleicht kurzfristige Schwankungen aus und unterstützt die Integration erneuerbarer Energien.
Wer auf der Wilerstrasse in Richtung Gloten unterwegs ist, hat ihn möglicherweise bereits entdeckt: den neuen Batteriespeicher der EW Sirnach AG (ews) vor der Panzerhalle. Die Anlage ist seit dem 1. April 2026 in Betrieb und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Stromversorgung.
Der Batteriespeicher nimmt überschüssige elektrische Energie auf und stellt diese bei Bedarf wieder zur Verfügung. Dadurch kann die Anlage kurzfristige Schwankungen und Lastspitzen im Stromnetz ausgleichen.
Dies gewinnt mit der zunehmenden Einspeisung aus erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaikanlagen an Bedeutung. Der Batteriespeicher unterstützt die ews dabei, die damit verbundenen Schwankungen zu bewältigen und das lokale Stromnetz zu stabilisieren.
Batteriespeicher Butzenloo im Überblick
- Inbetriebnahme am 1. April 2026
- Investition von rund CHF 2.3 Mio.
- Leistung von 2.15 MW
- Speicherkapazität von 4.3 MWh
- Flächenbedarf von rund 5 × 24 Metern
Gemeinsame Inbetriebnahme mit Axpo
Nach der Lieferung der letzten Komponenten im Februar 2026 nahm das Team der ews die Anlage gemeinsam mit Spezialisten der Axpo in Betrieb und integrierte sie in das Stromnetz. Die Investition von rund CHF 2.3 Mio. ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftssicherheit des Sirnacher Stromnetzes.
Der Batteriespeicher steht auf einer Fläche von rund 5 × 24 Metern und besteht aus drei Hauptkomponenten:
- einem Batterie-Container mit Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen
- einem PCS-Container mit Steuerung, Wechselrichter und Transformator
- einer Schaltstation, welche den PCS-Container mit dem Mittelspannungsnetz der ews verbindet
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Speicherkapazität von 4.3 MWh
Mit seiner Speicherkapazität kann der Batteriespeicher eine Energiemenge zwischenspeichern, die dem jährlichen Stromverbrauch eines durchschnittlichen Einfamilienhaushalts entspricht. Alternativ entspricht dies der Energiemenge von rund 350’000 geladenen Smartphone-Akkus.
Das Projekt konnte planmässig realisiert werden. Die ews bedankt sich bei allen beteiligten Partnern für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit.



