
Alpiq Alberto de Paoli soll Teyssen ablösen
Alpiq stellt die Spitze des Verwaltungsrats neu auf. Alberto de Paoli soll im Herbst auf Johannes Teyssen folgen und die Wachstumsstrategie begleiten.
Johannes Teyssen hat den Verwaltungsrat von Alpiq am 26. August 2026 darüber informiert, sein Mandat als Verwaltungsratspräsident im Herbst niederzulegen. Er steht dem Gremium seit dem Winter 2021/22 vor. Auf seine Empfehlung hat der Verwaltungsrat beschlossen, Alberto de Paoli als Nachfolger vorzuschlagen.
Über die Wahl soll eine ausserordentliche Generalversammlung entscheiden. De Paoli verfügt über mehr als 30 Jahre internationale Führungs- und Managementerfahrung in den Bereichen Energie, Finanzen, Telekommunikation und Strategie. Von 2014 bis 2023 war er Finanzchef des Enel-Konzerns.
Alberto de Paoli bringt internationale Energieerfahrung mit
Als Chief Financial Officer von Enel Green Power verantwortete Alberto de Paoli den Börsengang des Unternehmens. Später leitete er die Konzernstrategie von Enel. Zuletzt war er als General Manager für die internationalen Aktivitäten des Energiekonzerns ausserhalb Italiens und Spaniens verantwortlich.
Der Verwaltungsrat sieht in de Paoli einen Manager mit umfassender Erfahrung in den europäischen Strommärkten. Diese Erfahrung soll für die nächste Entwicklungsphase von Alpiq genutzt werden. Das Unternehmen verfolgt eine Wachstumsstrategie mit Investitionen in neue Anlagen und kommerzielle Lösungen.
Alpiq will damit ihren bestehenden Schweizer Kraftwerkspark ergänzen und ihre Position als Anbieterin von Flexibilitätslösungen in den europäischen Strommärkten weiter ausbauen.
Führungswechsel bei Alpiq
- Johannes Teyssen legt das Verwaltungsratspräsidium im Herbst nieder.
- Alberto de Paoli soll als Nachfolger in den Verwaltungsrat gewählt werden.
- De Paoli war von 2014 bis 2023 Finanzchef des Enel-Konzerns.
- Die Wahl soll an einer ausserordentlichen Generalversammlung erfolgen.
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Johannes Teyssen prägte Alpiq durch die Energiekrise
Johannes Teyssen führte Alpiq während der Energiekrise 2021/22. Nach Angaben des Unternehmens bewältigte Alpiq diese Phase ohne Staatshilfen. In den folgenden Jahren wurden Risiken kontrolliert und die Grundlage für anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg geschaffen.
Zugleich stärkte Alpiq ihre Finanzierung. Das verbesserte Rating und das Vertrauen der internationalen Finanzmärkte ermöglichten die langfristige Finanzierung geplanter Zukunftsinvestitionen. Auch operativ und strukturell wurde das Unternehmen auf weiteres internationales Wachstum ausgerichtet.
«Alpiq ist heute mit ihrer stabilen Profitabilität, ihrer starken Bilanz sowie ihrem hervorragenden Management unter Führung von Antje Kanngiesser bestens darauf vorbereitet, die im letzten Jahr beschlossene ehrgeizige Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen.»
Antje Kanngiesser würdigt Teyssens Arbeit bei Alpiq
Alpiq-CEO Antje Kanngiesser würdigt den Einsatz von Johannes Teyssen während der Energiekrise und der anschliessenden Konsolidierungsphase. Sie hebt insbesondere seine Unterstützung des Managementteams und der Mitarbeitenden hervor.
«Ich bedanke mich auch im Namen des Managementteams und der Mitarbeitenden für den unermüdlichen Einsatz von Johannes Teyssen und seine nachhaltige Unterstützung in guten und in schwierigen Situationen»
Für Teyssen ist nach der Energiekrise und der anschliessenden Neuausrichtung der Zeitpunkt für eine Übergabe gekommen. Zusätzlich hat er in den vergangenen Wochen den Vorsitz des Aufsichtsrats der Lufthansa Gruppe übernommen. Der Entwicklung von Alpiq will er nach eigenen Angaben weiterhin verbunden bleiben.



