2025 investierten die werke weiterhin in Photovoltaikanlagen – unter anderem auf der Mehrzweckhalle Wallisellen.
2025 investierten die werke weiterhin in Photovoltaikanlagen – unter anderem auf der Mehrzweckhalle Wallisellen.
Finanzberichte 21. Mai 2026 · 3 Min Lesezeit

die werke stärken Netze und Photovoltaik

die werke schliessen das Geschäftsjahr positiv ab und investieren in Netze, Photovoltaik, Digitalisierung und erneuerbare Wärme.

Wurde 2025 in Betrieb genommen: Die neue Trafostation Wendehammer.

Die die werke versorgung wallisellen ag blickt auf ein anspruchsvolles, insgesamt aber positives Geschäftsjahr zurück. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und stark schwankender Energiemärkte blieb die Versorgung in allen Bereichen zuverlässig gewährleistet. Gleichzeitig wurden wichtige Infrastrukturprojekte planmässig umgesetzt oder entscheidend vorangetrieben.

die werke erzielen Jahresgewinn von CHF 1.7 Mio.

Der Umsatz belief sich 2025 auf CHF 60.3 Mio. und lag damit tiefer als im Vorjahr. Ausschlaggebend waren vor allem tiefere Beschaffungskosten für Energie, die sich entsprechend auf die Umsätze auswirkten.

Gleichzeitig stiegen die Aufwendungen, insbesondere für Material, Personal und Informatik. Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von CHF 1.7 Mio. Das sind CHF 0.7 Mio. mehr als im Vorjahr.

Die Generalversammlung beschloss, den Bilanzgewinn mehrheitlich den gesetzlichen Gewinnreserven zuzuweisen. Damit bleibt die finanzielle Basis für die laufende Weiterentwicklung der Energieversorgung und der Infrastruktur gestärkt.

Geschäftsjahr 2025: Ergebnis, Netze und Solarstrom

  • Der Umsatz erreichte CHF 60.3 Mio.
  • Der Jahresgewinn stieg auf CHF 1.7 Mio.
  • Die installierte Photovoltaikleistung erhöhte sich auf 3.3 MWp.
  • Rund 5’000 intelligente Stromzähler waren Ende 2025 installiert.
  • Die ins Netz eingespeiste Photovoltaikenergie überschritt erstmals 5 GWh.

Stromnetz erhält zusätzliche Kapazitäten

Im Stromnetz setzten die werke gezielte Verstärkungen um und nahmen eine neue Trafostation in Betrieb. Damit wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Diese Investitionen sind wichtig, weil der Leistungsbedarf durch Elektromobilität, Wärmepumpen und Neubauprojekte weiter steigt.

Der Absatz im Stromnetz entwickelte sich insgesamt stabil. Im Gasbereich zeigte sich hingegen der zunehmende Umstieg auf alternative Wärmelösungen. Der Gasabsatz ging entsprechend zurück.

Beim Wasserverbrauch verzeichneten alle Kundengruppen Werte über dem Vorjahresniveau. Damit zeigt sich im Mehrspartenbetrieb von die werke ein differenziertes Bild zwischen stabiler Stromnachfrage, rückläufigem Gasabsatz und höherem Wasserverbrauch.

Photovoltaik überschreitet im Netzgebiet 5 GWh

Ein Schwerpunkt lag 2025 auf dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion. Die installierte Photovoltaikleistung stieg auf 3.3 MWp. Durch zusätzliche Anlagen produzierten die werke lokal rund 18% mehr Strom.

Erstmals überschritt die ins Netz eingespeiste Energie aus Photovoltaikanlagen im Versorgungsgebiet die Marke von 5 GWh. Damit wird sichtbar, dass lokal produzierter Solarstrom für die Energieversorgung in Wallisellen weiter an Bedeutung gewinnt.

Auch die Anzahl der Ladestationen für Elektromobilität konnte erneut erhöht werden. Damit verbindet die werke den Ausbau erneuerbarer Stromproduktion mit Infrastruktur für eine zunehmend elektrifizierte Mobilität.

Digitalnetz unterstützt Smart-Meter-Rollout

Im Digitalnetz setzte sich der Trend zum Umstieg auf Glasfaseranschlüsse fort. Das flächendeckende Glasfasernetz bildet zugleich eine Grundlage für den Rollout intelligenter Messsysteme. Ende 2025 waren bereits rund 5’000 Stromzähler der neuen Generation installiert.

Das entspricht rund 45% des Stromzählerbestands. Damit schreitet die Digitalisierung der Messinfrastruktur weiter voran. Sie ist ein zentraler Baustein für effizientere Prozesse und eine modernere Energieversorgung.

Neben dem operativen Geschäft investierten die werke auch in die organisatorische und technische Weiterentwicklung. Dazu gehörten die Digitalisierung von Prozessen, die Weiterentwicklung des Risikomanagements und die Stärkung der Informationssicherheit.

SaisonLink und Führungswechsel prägen das laufende Jahr

Das Jahr 2026 steht bei die werke im Zeichen grosser Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte. Dazu gehört der vorübergehende Standort-Umzug in die Herzogenmühle. Ebenfalls wichtig sind die nächsten Meilensteine beim Energieverbund SaisonLink.

SaisonLink ist ein Grossprojekt für eine erneuerbare Wärme- und Kälteversorgung in der Region Glattal. Damit bleibt die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ein zentraler Entwicklungspfad für das Unternehmen.

Ein bedeutender personeller Wechsel steht ebenfalls bevor. Geschäftsführer Markus Keller tritt per 30. Juni 2026 nach 13 Jahren in den Ruhestand. Die Geschäftsführung übernimmt Adrian Schmalz, der bereits seit zwei Jahren Teil der Geschäftsleitung ist.

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