Bei rhiienergie steigen die Strompreise 2027 im Durchschnitt um rund 13 Prozent. Höhere Netz- und Messkosten übersteigen die günstigere Energiebeschaffung. zVg
rhiienergie erhöht 2027 die Strompreise um rund 13 Prozent. Höhere Netz- und Messkosten übersteigen die günstigere Energiebeschaffung.
Für die Kundinnen und Kunden von rhiienergie steigen die Strompreise 2027 im Durchschnitt um rund 13 Prozent beziehungsweise 2.68 Rp./kWh. Ein typischer Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4’500 kWh bezahlt dadurch rund CHF 150 mehr pro Jahr oder CHF 12.50 mehr pro Monat.
Die Preissteigerung erfolgt trotz tieferer Energiebeschaffung. rhiienergie kann die elektrische Energie für 2027 rund 3 Prozent günstiger beschaffen als im Vorjahr. Die höheren Kosten für Netznutzung und Messwesen übersteigen diese Entlastung jedoch deutlich.
Stromtarife 2027 bei rhiienergie
Der Strompreis steigt im Durchschnitt um rund 13 Prozent beziehungsweise 2.68 Rp./kWh.
Ein Haushalt mit 4’500 kWh Jahresverbrauch bezahlt rund CHF 150 mehr pro Jahr.
Die Energiebeschaffung wird rund 3 Prozent günstiger als im Vorjahr.
Die Netzkosten steigen gegenüber 2026 um rund 3 Rp./kWh.
Die Netzkosten steigen gegenüber 2026 um rund 3 Rp./kWh. Als Gründe nennt rhiienergie die Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur und die zunehmende Digitalisierung.
Beide Bereiche erfordern hohe Investitionen. Die zusätzlichen Netzkosten wirken sich deshalb stärker auf den Gesamtpreis aus als die Entlastung aus der günstigeren Energiebeschaffung.
Entlastend entwickeln sich dagegen die Abgaben für Systemdienstleistungen, die Stromreserve und die solidarisierten Kosten. Diese reduzieren sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um rund 25 Prozent.
Auch das Messwesen verteuert sich deutlich. Der seit 2026 separat ausgewiesene Messtarif steigt von CHF 3.50 auf CHF 6.20.
Der Messtarif umfasst den Einbau, Betrieb und die Wartung der Stromzähler, deren Ablesung sowie die Verarbeitung der Messdaten. rhiienergie begründet die höheren Kosten unter anderem mit dem laufenden Ersatz der bisherigen Zählerinfrastruktur durch intelligente Messsysteme.
Hinzu kommen höhere Anforderungen an den digitalen Austausch und die Verarbeitung der Messdaten. Damit trägt das Messwesen neben den Netzkosten wesentlich zur Erhöhung der Stromtarife bei.
rhiienergie stellt Einspeisevergütung auf Spotmarkt um
Ab dem 1. Januar 2027 ändert sich auch die Berechnung der Einspeisevergütung. Sie basiert nicht mehr auf einem vierteljährlichen Referenzmarktpreis, sondern auf dem stündlichen Spotmarktpreis.
Die Vergütung richtet sich nach der tatsächlichen Einspeisung zum jeweiligen Zeitpunkt nach dem Prinzip «Pay-as-produced». Damit hängen die Erträge stärker von der tageszeitlichen Nachfrage und der aktuellen Solarstromproduktion ab.
Zusätzlich zur Einspeisevergütung entschädigt rhiienergie weiterhin die Herkunftsnachweise für Strom aus Photovoltaikanlagen. Die Mindestvergütungen bleiben bestehen.