
rhiienergie stärkt Versorgungssicherheit
rhiienergie schliesst das Geschäftsjahr 2025 solide ab und investiert weiter in Netzqualität, Versorgungssicherheit und Solarenergie.
Die Rhiienergie AG hat an ihrer Generalversammlung vom 12. Juni 2026 in der Aula der Schule Felsberg über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 informiert. Erstmals führte Samuel Enggist als Verwaltungsratspräsident durch die Versammlung. Er war an der letzten Generalversammlung neu an die Spitze des Verwaltungsrats gewählt worden.
Dass ich heute an der Spitze des Verwaltungsrats mitwirken darf, ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich
rhiienergie erzielt stabiles Ergebnis
Mit einem Cashflow von CHF 3.4 Mio. und einem Jahresgewinn von TCHF 535 konnte rhiienergie ein solides Ergebnis präsentieren. Das finanzielle Fundament gibt dem Energieversorger Handlungsspielraum für weitere Investitionen. Im Fokus stehen Versorgungssicherheit, Netzqualität und erneuerbare Energien.
Für regionale Energieversorger bleiben stabile Finanzen ein wichtiger Faktor, um Infrastrukturprojekte und regulatorische Anforderungen umzusetzen. rhiienergie ordnet das Ergebnis entsprechend als Grundlage für die weitere Entwicklung ein. Die Energieversorgung im Versorgungsgebiet soll damit auch in den kommenden Jahren gestärkt werden.
Geschäftsjahr, Strompreise und Solarstrom
- rhiienergie weist für 2025 einen Cashflow von CHF 3.4 Mio. aus.
- Der Jahresgewinn beträgt TCHF 535.
- Tiefere Energiemarktpreise wurden vollständig an Kundinnen und Kunden weitergegeben.
- Die Rückliefervergütung richtet sich seit 1. Januar 2026 nach dem Referenzmarktpreis des Bundesamts für Energie.
Strompreise entspannen sich weiter
Die Lage an den Strommärkten hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weiter entspannt. rhiienergie beschafft Strom für Kundinnen und Kunden strukturiert und gestaffelt. Dadurch konnten tiefere Energiemarktpreise vollständig weitergegeben werden.
Die Strompreisentwicklung bleibt für Energieversorger und Netzbetreiber ein zentrales Thema. Neben Beschaffungsstrategie und Marktpreisen gewinnen auch regulatorische Vorgaben weiter an Bedeutung. rhiienergie stellte diese Zusammenhänge an der Generalversammlung in den Kontext der eigenen Versorgungstätigkeit.
Solarstrom-Vergütung ändert sich ab 2027 erneut
rhiienergie informierte zudem über die neue schweizweite Regelung für die Vergütung von eingespeistem Solarstrom. Seit 1. Januar 2026 richtet sich diese nach dem Referenzmarktpreis des Bundesamts für Energie. Die Vergütung wird quartalsweise angepasst.
Für kleinere Anlagen bis 150 kW gelten Mindestvergütungen als Absicherung. Ab 2027 folgen weitere regulatorische Änderungen. Dann wird stärker relevant, zu welchem Zeitpunkt Solarstrom ins Netz eingespeist wird.
Für Produzentinnen und Produzenten gewinnt damit nicht nur die produzierte Menge an Bedeutung. Auch der Zeitpunkt der Einspeisung wird wirtschaftlich wichtiger. Diese Entwicklung betrifft insbesondere Photovoltaik-Anlagen, Eigenverbrauchsmodelle und die künftige Steuerung von Flexibilität im Verteilnetz.
rhiienergie finalisiert Solaranlage an der A13
Ein weiteres Thema war die Solaranlage entlang der A13 zwischen Chur und Felsberg. Aufgrund zusätzlicher Genehmigungsverfahren hatte sich die Montage der Panels verzögert. Diese Verfahren sind inzwischen abgeschlossen.
Damit können die Arbeiten am Solarprojekt fortgesetzt werden. Die Anlage nutzt bestehende Infrastruktur für die Produktion erneuerbarer Energie. Für rhiienergie ist das Projekt ein weiterer Baustein beim Ausbau der Solarenergie in der Region.
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses anspruchsvolle Projekt nun finalisieren können. Die PV-Anlage zeigt, wie bestehende Infrastruktur sinnvoll für die Produktion von erneuerbarer Energie genutzt werden kann
