UVEK definiert neue WACC-Sätze für 2026
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nach Konsultation der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) den nominalen Weighted Average Cost of Capital (WACC) für Investitionen in Produktionsanlagen mit erneuerbarer Energie festgelegt.
Mit Marktprämien und Investitionsbeiträgen werden Anlagen unterstützt, die erneuerbare Energie nutzen. Für das gebundene Kapital besteht Anspruch auf eine angemessene Verzinsung. Diese wird über den durchschnittlichen kalkulatorischen Kapitalkostensatz bestimmt.
Seit März 2025 ist in der Energieförderungsverordnung (EnFV) eine neue Berechnungsmethode für den WACC in Kraft. Der nun festgelegte Satz gilt für die Förderinstrumente des Jahres 2026.
Deutlich tiefere Kapitalkostensätze gegenüber Vorjahr
Die nominalen WACC-Sätze liegen in allen Kategorien unter dem Vorjahresniveau. Damit reduziert sich die kalkulatorische Verzinsung für Investitionen in erneuerbare Produktionsanlagen.
Nominale WACC-Sätze für Förderinstrumente
- Marktprämien Grosswasserkraft 2025: 4.28% (Vorjahr 5.10%)
- Wasserkraft: 4.28% (Vorjahr 5.10%)
- Biomasse: 4.28% (Vorjahr 5.10%)
- Geothermie: 4.63% (Vorjahr 5.45%)
- Photovoltaik allgemein: 3.75% (Vorjahr 4.58%)
- Photovoltaik Grossanlagen gemäss Art. 71a Energiegesetz: 4.28% (Vorjahr 5.10%)
- Windkraft: 4.45% (Vorjahr 5.28%)
Die Festlegung schafft regulatorische Klarheit für Investoren und Projektentwickler in den Bereichen Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie, Biomasse und Geothermie. Der WACC bleibt eine zentrale Kenngrösse für die Ausgestaltung der Energieförderung in der Schweiz.






