Strompreise 2027 der Technischen Betriebe Glarus sinken im Durchschnitt um 7 Prozent
Die Technischen Betriebe Glarus senken die Strompreise 2027 im Durchschnitt um 7 %. Tiefere Energiepreise tragen wesentlich zur Entlastung von Haushalten und Gewerbe bei. zvg
Tarife & Abgaben 25. August 2026 · 2 Min Lesezeit

tb.glarus senkt Strompreise um durchschnittlich 7 Prozent

Die Strompreise der tb.glarus sinken 2027 im Durchschnitt um 7 %. Tiefere Energiepreise sorgen für eine spürbare Entlastung bei Haushalten und Gewerbe.

Die Technischen Betriebe Glarus (tb.glarus) senken ihre Strompreise für das Tarifjahr 2027 im Durchschnitt um 7 %. Von der Preissenkung profitieren sowohl Haushalte als auch Gewerbekunden. Ausschlaggebend sind insbesondere tiefere Energiepreise und Anpassungen bei einzelnen Tarifbestandteilen.

Günstigere Beschaffung senkt die Energiepreise

Wesentlichen Anteil an der Preissenkung hat die langfristige Beschaffungsstrategie von tb.glarus. Durch den strukturierten und günstigeren Einkauf können die Energietarife gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert werden.

Die tieferen Beschaffungskosten werden damit an die Kundinnen und Kunden weitergegeben. Die Entwicklung bei den Energiepreisen trägt wesentlich dazu bei, dass die gesamten Stromkosten 2027 sinken.

Bei der Netznutzung zeigt sich dagegen ein weitgehend stabiles Bild. Die Netztarife bleiben insgesamt auf einem stabilen Niveau, während die Netze laufend an die Anforderungen einer zunehmend dezentralen Energieversorgung angepasst werden.

Strompreise 2027 bei tb.glarus

  • Die Strompreise sinken im Durchschnitt um 7 %.
  • Die Energietarife werden gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert.
  • Die Netztarife bleiben insgesamt auf einem stabilen Niveau.
  • Die Summe der eidgenössischen Abgaben fällt leicht tiefer aus.
  • Die Kosten für intelligente Messsysteme bleiben für die Mehrheit der Kundschaft stabil.

Abgaben und Messkosten verändern sich nur geringfügig

Einzelne Abgaben innerhalb der Netznutzung fallen 2027 tiefer aus. Die Summe der eidgenössischen Abgaben reduziert sich leicht. Die Ansätze für Systemdienstleistungen und Wasserkraftreserve sinken, während der Zuschlag für solidarisierte Kosten geringfügig steigt.

Der Netzzuschlag und die Gemeindeabgaben bleiben unverändert. Auch beim Messwesen ergeben sich für die Mehrheit der Kundinnen und Kunden keine wesentlichen Veränderungen.

Die Kosten für intelligente Messsysteme bleiben überwiegend stabil. Anpassungen gibt es lediglich bei Niederspannungs-Wandlermessungen, deren Tarife künftig verursachergerechter ausgestaltet werden.

Solarstromvergütung orientiert sich stärker am Markt

Auch bei der Vergütung für eingespeisten Solarstrom kommt es zu Veränderungen. Sie wird künftig stärker an den tatsächlichen Marktpreisen ausgerichtet.

Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von weniger als 150 kW profitieren weiterhin von den gesetzlichen Mindestvergütungen. Damit bestehen für kleinere Solaranlagen auch bei tieferen Marktpreisen verlässliche Rahmenbedingungen.

Mit der Tarifgestaltung verbindet tb.glarus die tieferen Energiepreise mit weitgehend stabilen Netztarifen und einer stärkeren Marktorientierung bei der Solarstromvergütung.

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