
TBGN senken Strompreise um bis zu 4 Prozent
Die Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN) senken 2027 die Stromkosten für Haushalte und Gewerbe um rund 3 bis 4 Prozent. Besonders stark sinken die Sommertarife.
TBGN reduzieren Energietarife im Sommer deutlich
Die Technischen Betriebe Glarus Nord senken per 1. Januar 2027 erneut die Tarife für die Energielieferung. Je nach Kundengruppe und Verbrauchsprofil fällt die jährliche Stromrechnung für Haushalte und Gewerbekunden gegenüber dem Vorjahr insgesamt rund 3 bis 4 Prozent tiefer aus. Ausschlaggebend sind vor allem die deutlich sinkenden Energietarife.
Während der Sommerperiode von April bis September reduzieren sich die Energietarife je nach Kundengruppe um 18 bis 25 Prozent. Auch im Winter sinken die Preise. Von Januar bis März sowie von Oktober bis Dezember gehen die Energietarife sowohl im Hoch- als auch im Niedertarif um rund 3 Prozent zurück.
Die TBGN profitieren nach eigenen Angaben von vorteilhaften Beschaffungskonditionen am Energiemarkt und von der Eigenproduktion aus regionaler Wasserkraft. Die eigenen Wasserkraftwerke tragen dazu bei, die Beschaffungskosten für Energie am Markt zu reduzieren.
Stromtarife 2027 in Glarus Nord
- Die jährliche Stromrechnung sinkt je nach Kundengruppe und Verbrauchsprofil um rund 3 bis 4 Prozent.
- Die Energietarife im Sommer werden um 18 bis 25 Prozent reduziert.
- Die Energietarife im Winter sinken im Hoch- und Niedertarif um rund 3 Prozent.
- Die Netznutzungstarife bleiben 2027 stabil.
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Saisonale Stromtarife bleiben 2027 bestehen
Das Anfang 2026 eingeführte saisonale Tarifmodell mit Sommer- und Winterpreisen sowie Hoch- und Niedertarifzeiten wird weitergeführt. Damit bleiben die unterschiedlichen Tarifzeiten auch 2027 bestehen. Besonders während der Sommermonate stehen lange Niedertarifzeiten zur Verfügung.
Am Wochenende gilt der Niedertarif durchgehend. An Werktagen können Kundinnen und Kunden zusätzlich von 12 bis 17 Uhr den Niedertarif nutzen. Damit bietet das Tarifmodell zeitliche Möglichkeiten, den Stromverbrauch gezielt in günstigere Tarifperioden zu verschieben.
Die saisonale Tarifstruktur betrifft die Energielieferung und bildet unterschiedliche Preisverhältnisse zwischen Sommer und Winter ab. Für 2027 fallen die Preissenkungen während der Sommerperiode besonders deutlich aus.
Netznutzung bleibt stabil und Messtarife werden einfacher
Trotz steigender Anforderungen an das Stromnetz erhöhen die TBGN ihre Netznutzungstarife 2027 nicht. Die Netztarife bleiben damit gegenüber dem Vorjahr stabil. Seit 2026 werden die Messkosten aufgrund der gesetzlichen Vorgaben separat ausgewiesen.
Für 2027 vereinfachen die TBGN zusätzlich die Struktur der Messtarife. Die Zahl der Tarife wird auf zwei klar definierte Kategorien reduziert. Damit soll die Verrechnung der Messleistungen transparenter werden.
Neu führen die TBGN zudem einen Messtarif für virtuelle Messstellen ein. Die Messleistungen sollen dadurch auch bei diesen Messstellen verursachergerecht verrechnet werden. Die separate Ausweisung der Messkosten bleibt Bestandteil der Stromrechnung.
TBGN setzen neue Regeln für Solarstrom um
Für Produzentinnen und Produzenten von Solarstrom ändern sich ab 2027 die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Vergütung für eingespeisten Solarstrom orientiert sich künftig stärker am jeweiligen Marktwert der eingespeisten Energie. Die neuen Vorgaben gelten schweizweit.
Für bestimmte Photovoltaikanlagen bleiben die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestvergütungen bestehen. Die TBGN werden die entsprechenden bundesrechtlichen Vorgaben per 1. Januar 2027 umsetzen. Damit verändert sich auch in Glarus Nord die Systematik für die Vergütung von Solarstrom.
Ergänzend stellen die TBGN Informationen zu Stromprodukten, Herkunft und Stromkennzeichnung sowie zu den separat ausgewiesenen Messtarifen bereit. Hinweise für Haushalte sowie Gewerbe- und KMU-Kunden sollen zudem Möglichkeiten zur Optimierung des Stromverbrauchs aufzeigen.



