Kraftwerk Meiental bringt 40 Millionen Franken nach Uri
Die Bauarbeiten für das Kraftwerk Meiental laufen bereits seit September 2025. Mit dem offiziellen Spatenstich hat die Kraftwerk Meiental AG das Projekt nun auch öffentlich sichtbar markiert. Das Investitionsvolumen beträgt rund CHF 40 Mio. und macht das Vorhaben zu einem der aktuell grössten Wasserkraftprojekte im Bau in der Schweiz.
Für den Kanton Uri ist das Projekt nicht nur energiewirtschaftlich relevant. Gemäss den Projektverantwortlichen bleiben rund 75 Prozent der Gesamtinvestitionen in Form von Aufträgen bei Unternehmen im Kanton Uri. Damit stärkt das Vorhaben die regionale Wertschöpfung bereits in der Bauphase.
Der heutige Tag ist ein guter Tag für die lokale und erneuerbare Energieproduktion. Der Neubau des Kraftwerks Meiental ist das 15. Wasserkraftprojekt, das energieUri allein oder zusammen mit Partnern seit 2006 im Kanton Uri umsetzen kann.
Wasserkraftprojekt stärkt Stromproduktion und Versorgungssicherheit
In der neuen Kraftwerkszentrale sollen ab voraussichtlich Ende 2028 jährlich 34 Gigawattstunden erneuerbarer Strom produziert werden. Die geplante Leistung liegt bei 10 Megawatt. Damit kann das Kraftwerk Meiental den Jahresbedarf von über 7’500 Haushalten decken.
Das Projekt wirkt zudem über die Stromproduktion hinaus. Im Meiental werden die Zuleitungen verkabelt, was die Versorgungssicherheit weiter erhöht. Zusätzlich wird eine Glasfaserleitung bis zur Wasserversorgung erstellt, die von Dritten zugemietet werden kann.
Kraftwerk Meiental in Kürze
- Gesamtinvestitionen von rund CHF 40 Mio.
- Geplante Leistung von 10 Megawatt
- Jährliche Stromproduktion von 34 Gigawattstunden
- Strom für über 7’500 Haushalte
- Inbetriebnahme voraussichtlich Ende 2028
Uri erwartet regionale Wertschöpfung und Wasserzinsen
Nach Angaben der Kraftwerk Meiental AG folgen nach der Inbetriebnahme zusätzliche Steuereinnahmen für den Kanton Uri und die Gemeinde Wassen. Hinzu kommen Wasserzinsen von über einer halben Million Franken pro Jahr für den Kanton Uri sowie die Korporation Uri. Auch Betrieb und Unterhalt sollen qualifizierte Arbeitsplätze in der Region schaffen.
Regierungsrat und Baudirektor Hermann Epp hob die wirtschaftliche und energiepolitische Bedeutung hervor. Das Projekt zeige, was möglich sei, wenn Kanton, Gemeinden, Korporationen und energieUri gemeinsam anpacken. Damit wird Wasserkraft im Kanton Uri zugleich als Energiequelle und als regionaler Wirtschaftsfaktor sichtbar.
Das Kraftwerk Meiental zeigt, was möglich ist, wenn Kanton, Gemeinden, Korporationen und energieUri gemeinsam anpacken. Wir nutzen unsere heimische Wasserkraft, stärken die regionale Wertschöpfung und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung.
Gemeinde Wassen und Korporation Uri tragen das Projekt mit
Am Kraftwerk Meiental sind die energieUri, der Kanton Uri, die Korporation Uri und die Gemeinde Wassen beteiligt. Damit ist das Projekt breit regional verankert. Diese Trägerschaft unterstreicht die Bedeutung der Wasserkraft für Versorgung, Infrastruktur und Wertschöpfung im Kanton Uri.
Auch aus Sicht der Standortgemeinde wird der konkrete Nutzen betont. Beat Baumann, Gemeindepräsident von Wassen, verwies auf die Wertschöpfung für die Bevölkerung vor Ort. Für die Korporation Uri ordnete Präsident Kurt Schuler das Vorhaben als weiteren Baustein in der Entwicklung der Urner Wasserkraft ein.







