Romande Energie investiert in innovative Bauverfahren für eine klimafreundliche und effizientere Energieinfrastruktur.
Robotergestützte Produktion von Infrastrukturkomponenten für Stromnetze.
M&A / Kooperationen 17. Juli 2026 · 2 Min Lesezeit

Romande Energie investiert in klimafreundliche Netzinfrastruktur

Romande Energie beteiligt sich am finnischen Unternehmen Hyperion Robotics. Ziel der Investition ist die Entwicklung innovativer, CO₂-armer Lösungen für den Bau von Netzinfrastrukturen. Mithilfe von 3D-Druck, Robotik und künstlicher Intelligenz sollen Fundamente und weitere Infrastrukturkomponenten schneller, ressourcenschonender und kosteneffizienter hergestellt werden.

Der Ausbau der Stromnetze gewinnt mit der fortschreitenden Elektrifizierung von Mobilität, Wärmeversorgung und Industrie zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an nachhaltige Bauverfahren. Vor diesem Hintergrund investiert Romande Energie in Hyperion Robotics, ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Infrastrukturkomponenten aus CO₂-reduziertem Beton spezialisiert hat.

Hyperion Robotics kombiniert robotergestützte Fertigung, 3D-Druck und sogenannte Physical AI, um Bauteile für Stromnetze und Rechenzentren industriell herzustellen. Grundlage bilden eigene Softwarelösungen, optimierte Materialrezepturen und automatisierte Produktionsprozesse.

Key Facts

  • Romande Energie investiert in Hyperion Robotics.
  • 3D-Druck, Robotik und KI beschleunigen den Bau von Netzinfrastrukturen.
  • Bis zu 70 % weniger CO₂-Emissionen und bis zu 75 % geringerer Materialeinsatz.
  • Lokale Mikro-Fabriken verkürzen Transportwege und Bauzeiten.
  • Ziel ist eine schnellere Modernisierung der Stromnetze.

Lokale Mikro-Fabriken beschleunigen den Netzausbau

Ein zentrales Element des Konzepts sind robotisierte Mikro-Fabriken, die in Kundennähe aufgebaut werden können. Dadurch lassen sich Infrastrukturkomponenten direkt vor Ort produzieren. Dies reduziert Transportaufwand, verkürzt Lieferzeiten und erleichtert die Umsetzung von Netzprojekten.

Durch die dezentrale Fertigung können Netzbetreiber schneller auf Ausbauvorhaben reagieren und gleichzeitig ihre Lieferketten robuster gestalten.

Weniger Material, geringere CO₂-Emissionen

Nach Angaben von Hyperion Robotics reduziert das Fertigungskonzept die im Bau gebundenen CO₂-Emissionen um bis zu 70 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Materialbedarf um bis zu 75 Prozent. Auch die Bauzeit lässt sich gegenüber herkömmlichen Verfahren auf rund ein Drittel verkürzen.

Eine eigens entwickelte Designbibliothek optimiert den Einsatz von Beton und Bewehrungsstahl. Trotz des geringeren Materialeinsatzes erfüllen die Bauteile die technischen Anforderungen an Stabilität und Dauerhaftigkeit.

Innovation für die Energiewende

Mit der Beteiligung unterstreicht Romande Energie ihre Strategie, innovative Technologien für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Energieinfrastruktur zu fördern. Effizientere Bauverfahren können dazu beitragen, den dringend benötigten Netzausbau schneller und nachhaltiger umzusetzen.

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