
EWN reicht Baugesuch für neuen Hauptsitz ein
Das EWN treibt den neuen Hauptsitz in Buochs voran. Die Baueingabe markiert den nächsten Schritt für die strategische Weiterentwicklung.

Das Kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) hat die Baueingabe für seinen neuen Hauptsitz im Gewerbegebiet Faden in Buochs vorbereitet. Damit erreicht das Projekt einen weiteren wichtigen Meilenstein. Der Neubau soll moderne Arbeitsplätze schaffen, die Betriebsabläufe verbessern und die Betriebssicherheit langfristig erhöhen.
Neuer EWN-Hauptsitz schafft Raum für weiteres Wachstum
Der heutige Standort in Oberdorf stösst räumlich zunehmend an seine Grenzen. Gleichzeitig entwickelt sich das EWN vom Stromanbieter zum umfassenden Energiedienstleister und ist in den vergangenen Jahren personell gewachsen. Erweiterungsmöglichkeiten am bestehenden Standort sind stark eingeschränkt.
Der neue Hauptsitz entsteht auf einer Fläche von rund 7'500 Quadratmetern im Gewerbegebiet Faden in Buochs. Vorgesehen sind moderne Büro- und Arbeitsplätze sowie Logistik- und Betriebsflächen. Die neue Infrastruktur soll effizientere Betriebsabläufe ermöglichen und unter anderem die Anforderungen an Hochwasserschutz, Brandschutz, Zugänglichkeit und Sicherheit besser erfüllen.
Zusätzlich entstehen zwei Etagen mit Gewerbeflächen zur Vermietung. Damit soll die verfügbare Fläche möglichst effizient genutzt werden. Die zusätzlichen Gewerberäume sollen zugleich einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Gebäudes und zum Wirtschaftsstandort Nidwalden leisten.
Der neue EWN-Hauptsitz in Buochs
- Standort im Gewerbegebiet Faden in Buochs
- Grundstücksfläche von rund 7'500 Quadratmetern
- Mehr als 120 moderne Arbeitsplätze für das EWN vorgesehen
- Zwei zusätzliche Etagen mit Gewerbeflächen zur Vermietung
- Bezug des neuen Hauptsitzes voraussichtlich 2028
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Photovoltaik und Batteriespeicher gehören zum Energiekonzept
Beim Neubau legt das EWN einen Schwerpunkt auf Energieeffizienz und nachhaltige Materialien. Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an der Fassade sollen Strom direkt am Standort produzieren. Dieser kann unter anderem für den Gebäudebetrieb und die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge eingesetzt werden.
Überschüssiger Solarstrom soll in einem Batteriespeicher zwischengespeichert werden. Auch die Wärmeversorgung wird in das Energiekonzept einbezogen. Damit verbindet das EWN den neuen Hauptsitz mit Technologien, die auch für die Weiterentwicklung des Energiesystems eine zunehmende Bedeutung haben.
Für das gesamte Projekt ist ein Investitionsvolumen von rund CHF 45 Mio. vorgesehen. Ein substanzieller Anteil entfällt auf die zusätzlichen Gewerbeflächen, die später vermietet werden sollen.
EWN plant Baustart im Frühling 2027
Mit der Baueingabe geht die Planung des neuen Hauptsitzes in die nächste Phase. Der Baustart ist nach aktuellem Projektplan für Frühling 2027 vorgesehen. Der Bezug des Neubaus soll voraussichtlich 2028 erfolgen.
Die bestehenden Gebäude in Oberdorf sollen zunächst als Gewerbeflächen weitergenutzt beziehungsweise vermietet werden. Mittel- bis langfristig ist ein Verkauf des bisherigen Grundstücks vorgesehen.



