
Axpo stärkt Governance und bestätigt Jahresabschluss
Die Generalversammlung der Axpo genehmigt Abschluss und Vergütungssystem und stärkt damit Governance sowie langfristige Steuerung in der Energiebranche.
Axpo erzielt solides Ergebnis im Geschäftsjahr 2024/25
Die Aktionäre der Axpo AG haben den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2024/25 genehmigt. Gleichzeitig wurde eine Dividende von CHF 200 Mio. beschlossen.
Axpo konnte ihre Strategie trotz geopolitischer Unsicherheiten erfolgreich umsetzen. Alle Geschäftsbereiche trugen zum Ergebnis bei. Besonders das internationale Kunden- und Handelsgeschäft leistete einen wesentlichen Beitrag und erschloss zusätzliches Wachstumspotenzial.
In der Schweiz stellte Axpo rund 40 Prozent des Stromverbrauchs bereit. Gleichzeitig investierte das Unternehmen gezielt in die Energieinfrastruktur und stärkte damit die Versorgungssicherheit.
Aktionäre führen «say on pay» bei Axpo ein
Mit der Generalversammlung im Januar 2025 wurde eine «say on pay»-Regelung eingeführt. Die Aktionäre genehmigen seither jährlich die maximalen Gesamtbeträge der Vergütung der Unternehmensleitung und des Verwaltungsrates.
Im November 2025 beschlossen die Aktionäre ein neues Vergütungssystem. Dieses legt einen stärkeren Fokus auf langfristige Ziele und reduziert gleichzeitig die Gesamtvergütung.
Die variable Vergütung wird neu in einen kurz- und einen langfristigen Teil aufgeteilt. Der langfristige Anteil wird erst nach drei Jahren ausbezahlt und ist an klare Zielvorgaben gebunden.
Vergütungsmodell setzt klare Obergrenzen und Ziele
Die Generalversammlung genehmigte die maximalen Gesamtbeträge der Vergütung für das Geschäftsjahr 2026/27. Die durchschnittliche maximale Jahresvergütung pro Geschäftsleitungsmitglied liegt bei rund CHF 1 Mio., sofern alle Ziele vollständig erreicht werden.
Für den CEO gilt eine verbindliche Obergrenze zwischen CHF 750’000 und CHF 1.37 Mio. Die Auszahlung der maximalen Vergütung erfolgt nur bei vollständiger Zielerreichung über drei Jahre.
Das Vergütungsniveau liegt unter dem internationaler Wettbewerber und im unteren Mittelfeld vergleichbarer Schweizer Unternehmen in öffentlicher Hand.
Zentrale Beschlüsse der Generalversammlung
- Dividende von CHF 200 Mio. beschlossen
- Jahresrechnung 2024/25 genehmigt
- Neues Vergütungssystem mit Langfristfokus bestätigt
- CEO-Vergütung zwischen CHF 750’000 und CHF 1.37 Mio.
