Messen & Kongresse 3. November 2026 · 3 Min Lesezeit

20. DSV-Forum Netzbetreiber diskutieren Regulierung

Am 6. November 2026 diskutiert der DSV in Aarau über Netzregulierung, Marktöffnung und die Zukunft kleiner Schweizer Verteilnetzbetreiber.

Das 20. DSV-Forum des Dachverbands Schweizer Verteilnetzbetreiber (DSV) findet am Freitag, 6. November 2026, im kultur & kongresshaus aarau statt. Im Mittelpunkt stehen die regulatorischen Herausforderungen der Schweizer Strombranche, mögliche Auswirkungen einer Strommarktöffnung und die Zukunft kleiner Verteilnetzbetreiber. Fachreferate und eine Podiumsdiskussion befassen sich insbesondere mit der Frage, wie sich eine schlanke und effiziente Regulierung erreichen lässt.

DSV-Forum beleuchtet Marktöffnung und Netzregulierung

Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Schweizer Verteilnetzbetreiber verändern sich. Mit dem Mantelerlass, der möglichen Strommarktöffnung und dem Stromabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union stehen insbesondere kleinere Energieversorger vor neuen Herausforderungen. Das 20. DSV-Forum greift diese Entwicklungen auf und diskutiert mögliche Strategien für die Zukunft.

Martin Beck von der Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG berichtet über Erfahrungen mit der Netzregulierung und Strommarktliberalisierung in Deutschland. Dabei stehen die Erkenntnisse aus dem deutschen Strommarkt im Vordergrund. Karl Rüttimann, Präsident der Elektrizitätsgenossenschaft Aettenschwil, behandelt anschliessend Strategien und Kooperationsmodelle für kleine Verteilnetzbetreiber im Umfeld von Mantelerlass, Marktöffnung und Stromabkommen.

Staatswachstum und Veränderungen im Energiesektor

Neben regulatorischen Fragen beschäftigt sich das DSV-Forum mit den organisatorischen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen der Energiebranche. Pascal von Gunten von der von Gunten Executive Partner AG erläutert, welche Bedeutung die richtige Denkweise für erfolgreiche Veränderungsprozesse hat. Sein Referat trägt den Titel «Die Energie der Zukunft beginnt im Kopf: Mit dem richtigen Mindset Veränderungen erfolgreich gestalten».

Dr. Martin Mosler, Bereichsleiter Fiskalpolitik am Institut für Wirtschaftspolitik (IWP), widmet sich dem Staats- und Subventionswachstum im Energiesektor. Damit wird auch die Rolle staatlicher Eingriffe und Förderinstrumente in der Energiewirtschaft thematisiert. Die Diskussion ergänzt die regulatorischen und unternehmerischen Perspektiven des Forums.

Podium diskutiert schlanke Regulierung der Stromnetze

Ein zentraler Programmpunkt ist die Podiumsdiskussion unter dem Titel «Wie bringen wir eine schlanke Regulierung hin?». Unter der Moderation von Rolf Schmid, Senior Advisor und Partner bei TEAG Advisors, diskutieren Nationalrätin Gabriela Suter (SP), Dr. Martin Mosler und DSV-Vorstandsmitglied Martin Pflugshaupt.

Die Diskussion widmet sich der Ausgestaltung der Regulierung und den damit verbundenen Anforderungen an die Verteilnetzbetreiber. Der DSV setzt sich für eine schlanke Regulierung als Grundlage eines effizienten Netzbetriebs ein. Die unterschiedlichen Perspektiven aus Politik, Wirtschaft und Netzbetrieb bilden den Rahmen für den Austausch.

20. DSV-Forum: Die wichtigsten Informationen

  • Datum: Freitag, 6. November 2026
  • Ort: kultur & kongresshaus aarau, Schlossplatz 9, Aarau
  • Beginn: 09.00 Uhr, Registrierung ab 08.00 Uhr
  • Ende: 15.15 Uhr, anschliessend Apéro und Networking
  • Veranstalter: Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber (DSV)
  • Teilnahmegebühr für Mitglieder: CHF 280.00
  • Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder: CHF 580.00

20. DSV-Forum bietet Fachreferate und Networking

Das Forum beginnt um 09.00 Uhr mit der Begrüssung durch DSV-Präsident Beat Gassmann. Anschliessend folgen die Referate zu Netzregulierung, Kooperationsmodellen und Veränderungsmanagement. Nach dem Stehlunch stehen das Staats- und Subventionswachstum sowie die Podiumsdiskussion zur schlanken Regulierung auf dem Programm.

Um 15.00 Uhr zieht Beat Gassmann ein Fazit und gibt einen Ausblick. Ab 15.15 Uhr bietet ein Apéro Gelegenheit zum persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Das kultur & kongresshaus aarau liegt rund zehn Gehminuten vom Bahnhof Aarau entfernt.

Die Teilnahme kostet für Mitglieder der Kantonalverbände und Direktmitglieder CHF 280.00. Für übrige Teilnehmerinnen und Teilnehmer beträgt die Gebühr CHF 580.00. Im Preis enthalten sind Kaffee und Gipfeli, der Stehlunch mit Getränken sowie der abschliessende Apéro.

Newsletter Anmeldung

Die wichtigsten Branchen-News für Netzbetreiber und Energieversorger. Kompakt, relevant und praxisnah direkt ins Postfach.